SC Schwarzenbek III – FC St.Pauli VIII 3-4

Schwarzenbek sieht rot

16 hoch motivierte Spieler der 8. Herren vom FC St. Pauli machten sich am Sonntag zum schweren Auswärtsspiel nach Schwarzenbek auf. Zeitgleich spielten die Profis im Millerntor gegen Hansa Rostock. Für die Erste ging es um wichtige Punkte für den Relegationsplatz, die 8. Herren kämpfen gegen den Abstieg. Das einzige Rasenspiel der Saison wurde pünktlich um 13.00 Uhr angepfiffen. Excellent eingestellt von Trainer Malte ging die Achte forsch zu Werke. Über außen wurde der Ball gut nach vorne getragen und die ersten Torchancen durch Kay und Jens herausgespielt. Nach wiederholtem Foulspiel des Schwarzenbekers Torwarts gab es dann nach 30 Minuten Elfmeter für Jungs aus St. Pauli. Malte schnappte sich den Ball und verwandelte sicher rechts unten.

1:0 gegen den Tabellenzweiten. So konnte es weiter gehen. Schwarzenbek zog seinerseits das Tempo jetzt an und kam immer gefährlicher vor das Tor der Achten. Ein Freistoß wurde immer länger und Olaf konnte den Ball nur an die Latte lenken. Was dann kam war ein kollektiver Tiefschlaf der St. Pauli Abwehr. Alle schauten auf den Ball und vergaßen den Stürmer von Schwarzenbek. Der Ball senkte sich auf seinen Kopf und er nickte entspannt aus 5 Metern ein.

1:1 nach 40 Minuten. Mit der zweiten Luft legte Schwarzenbek kurz vor der Pause nach. Ein Freistoß flog von der Querlatte zurück ins Feld und genau auf den Kopf des allein gelassenen Angreifers. Ach da sah die Abwehr von St. Pauli nicht gut.

Das 1:2 fiel trotzt einer guten Leistung kurz vor der Pause. Langer Ball über die Abwehr, Olaf kann noch klären, doch der Ball landet direkt beim Gegner, der über Olaf und Carlo hinweg in den Winkel zielt. Werner sprach noch mal ins Gewissen. Da ging noch was die boys in brown.

Mit neuem Selbstbewußtsein legte die Achte los wie die Feuerwehr. Nach einen Foul der gröberen Art gab es Freistoß für St. Pauli. Malte drosch den Ball aus 25 Metern in den 16er, Frank verpasste noch mit Kopf, aber Andre war zur Stelle und netzte ben Ballim Fallen ins Tor.

2:2 der verdiente Ausgleich einer hoch motivierten und gut spielenden Achten. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Mit neuem Mut spielte St. Pauli offensiv weiter und wurde kurze Zeit später belohnt. Sascha bekam den Ball im Mittelfeld, machte ein paar Meter, sah dass der Torwart zu weit vor seinem Tor stand und überlupfte diesen wunderschön aus 25 Metern.

3:2 das Spiel gedreht. Wenige Minuten später klingelte es schon wieder im Tor von Schwarzenbek. Flanke von Jo von rechts, Sascha kommt an Ball udn legt auf den wie aus dem Nichts auftauchende Benny auf, der keine Probleme hat den Ball mit links ins Tor zu schießen.

4:2 bei Aufstiegsaspiranten Schwarzenbek nach 70 Minuten. Was jetzt kam können auch die Profis nicht spannender machen. Mit mächtig Galle und schlechter Laune versuchte Schwarzenbek die Niederlage abzuwenden. Wütend rannten Sie auf das Tor von Olaf an und wollten den Ausgleich erzwingen. In der 80. Minuten hat Sie ein Teilziel erreicht.

4:3 durch einen schönen Kopfball. St. Pauli verlegte sich jetzt auf gelegentliches Kontern und das Herausdreschen der Bälle uas der eigenen Hälte. Zum Schluß rettete Olaf mit ein paar glänzenden Paraden den verdienten Auswärtssieg der Achten Herren in Schwarzenbek.

Ein wichtiger Schritt zum Saisonziel Klassenerhalt für die St. Pauli Jungs und reichlich Selbstbewußtsein für die nächsten schweren Spiele gegen den Abstieg. Die Profis haben übrigens 3:0 gegen Rostock gewonnen und sind weiter im Rennen um den Aufstieg in die 1. Lige dabei

Auf die unnötiger Härte beider Mannschaften in der zweiten Halbzeit, die daraus resultierenden zwei roten Karten für Schwarzenbek und die verbalen Entgleisungen während des Spiels möchte ich nicht weiter eingehen. Nach dieser hitzigen Partie ging es danach zum Glück fair zur Sache. Vielen Dank an den guten Schiedsrichter aus Hamwarde.

Mein besonderer Dank gilt Jan, der uns tatkräftig vor der Bank aus unerstüzt hat und natürlich an die Mannschaft. Ich bin stolz auf Euch. So kann es weitergehen, das war ganz großes Kino.

Abfahrt Achte Herren

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