FC St.Pauli VIII – BFSV Atlantik III 5-0

5:0 Heimsieg – Die Serie hält

Nach zwei Wochen Spielpause, präsentierte sich die alte Achte Herren des FC St. Pauli anfangs entsprechend unaufgeregt. Die, nach 10 Minuten Verspätung, immerhin noch mit 10 Mann angetretenen 3. Herren des BFSV Atlantik, waren jedoch im ersten Drittel der Spieldauer wesentlich energischer und entschlossener in den Zweikämpfen. Die leicht überheblich bisweilen lethargisch agierenden St. Paulianer, mußten somit vorerst einen Lattentreffer sowie einen Kopfball aus kürzester Distanz abwehren, bevor die ersten ernsthaften Angriffe in den gegnerischen Sechzehner mit der erforderlichen Entschlossenheit vorgetragen wurden.

Nach 25 Minuten war es dann dem Sturmführer Henning vorbehalten, eine Unachtsamkeit des Torhüters nach einer Ecke von Sasa mit den Stollen ins Netz zu drücken. Danach folgte der Hingucker der gesamten Partie. Nach einem hervorragend herausgespielten Angriff über mehrere Stationen, der seinen Beginn in einer Balleroberung am eigenen Sechzehner fand, war es Sascha, der den Ball von der Außenlinie auf den langen Pfosten legte, von wo aus Bernd lediglich seinen Schlappen hinhalten musste. Nach drei Spielen Pause zeigte sich dieser bereits wieder laufstark und glänzte das ein oder andere Mal durch seine virtuos vorgetragene jedoch eigenwillige Flankentechnik.

Die allgemeine Unordnung des St. Paulianischen Abwehverbundes fand spätestens durch die Rote Karte an Mario „Die-kommen-ja-auch-noch-zu-uns“ zu Beginn der zweiten Hälfte ein Ende. Die Angriffsbemühungen der Atlantischen konnten nun frühzeitig von der heute laufstarken Abwehr unter Kontrolle gebracht werden. Das 3:0 durch den gut aufspielenden Sascha tat sein übriges dazu, dass der rhetorisch starke Gästebetreuer im Mittelkreis stehend seine Mannschaft vom Spielfeld winken wollte. Da allerdings niemand seiner Gestik nachkam, waren es schließlich Boris im dritten Versuch und wiederum Sascha, die einen am Ende glanzlosen aber hochverdienten 5:0 Sieg gegen eine dezimierte russische Mannschaft herausschossen.

Letztendlich lässt sich festhalten, dass kein – auch dezimierter – Gegner in dieser Klasse unterschätzt werden darf und mit voller Pulle bearbeitet werden muss. (Danke Christian, für den passenden Epilog).
Die Ungeschlagenen: Olaf, Werner, Gero, Heiko, Malte, Christian, Yves, Kay, Sasa, Sascha, Bernd, Michiel, Boris, Bendix

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