Düneberger SV III – FC St.Pauli VIII 2-0

Mit gerade mal 12 Spielern gings auf die lange Fahrt nach Geesthacht zu den Jungs von Düneberg 3.

Unser Trainer verriet uns den Trick wie wir auf diesem uns wohlbekannten Riesenplatz mit wenig Auswechselungen zurecht kommen sollten:

Konzentriert.

Einfache Pässe.

Miteinander.

Hinten kompakt.

Das Flutlicht ging an, der Schiri pfeift und wir legten so los:

Boris

Frank Malte Werner

Marc Yves Jens Sasa

Tim

Henning Bernd

Bank: Bendix

Und das Konzept ging zu grossen Teilen auf. Sehr wirkungsvoll in der Abwehr und wenig Chancen für Düneberg. Einmal muss Boris gerade noch halten, ansonsten kein durchkommen für den Gastgeber. Wirklich dicht gemacht den Raum dahinten, gerade weil Marc und Sasa viel zurück arbeiten. Und auch Frank kniete sich auf seiner neuen Position richtig rein, wurde sogar zum Kopfballüberflieger.

Jens zum zweiten Mal auf der Sechs steckte einumsanderemal seine Grätschen in den Gegenspieler oder aber auch auf den Ball. Wie gesagt war nix für Düneberg, keine Ecken, kein Tor, nur viele Abstösse für uns. Diese knallte Malte weit nach vorn. Da war natürlich auch ein Haken bei uns. Auf diesem grossen Platz konnten wir nicht so geballt hinten stehen und uns dann schnell alle wieder nach vorn auf machen. Die Abteilung Attacke mühte sich, doch wie der Gegner, kamen auch wir nicht zu vielen Chancen.

Teils fehlte die Präzision und oftmals stand die Abwehr drüben auch gut und machte alles dicht. Jens hatte noch eine schöne Kopfballchance.

Zur Halbzeit konnten wir schon mit dem 0:0 zufrieden sein. Wenns so weiter gehen würde könnten wir es ja schaffen, auch ein Tor…

Tja, Tor, Pustekuchen. Ging alles so weiter wie gehabt bis schliesslich der Düneberger Achter über links aussen rein passen will. Tut er auch, aber der Ball rollt (nicht schnell genug) parallel zur Grundlinie, so dass unser Ex-Torwart keine Spannung spürt und sich denkt: Ja den nehme ich jetzt gemütlich und dann plötzlich springt er aus der Hand Richtung Tor. Frank grätscht gemeinsam mit dem etwas kräftigeren 14er und leider drin das Dingen.

Welcome back, ihr Antitore!

Wir spielten so weiter wie bisher, doch es folgte noch das 2:0, wunderbar eingeleitet durch den – wie immer – starken Düneberger 10er nach links aussen. Sein freier Mitspieler nimmt die Pille an und knallt Sie sogleich ins lange Eck.

Zeit wäre fürs Aufholen noch gewesen, doch Luft und Kraft waren etwas raus und so fuhren wir lieber wieder Heim nach Hamburch-St.Pauli und frönten dem Bier und der Musik von Dj BixMarkie.

Und? Ja, da war sie wieder, unsere Kondition!

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