Verdienter 3:0 Sieg beim SV Lurup

Souverän ist anders aber auf einem harten Schlackeplatz an dessen Eckfahnen sich in einem 5 Meter Radius Eicheln von den umstehenden Eichen breit machten sowie auf der gegenüber liegenden Seite glitschiges Moos, war ein sicheres Aufbau- und Kombinationsspiel schwer möglich.

Dazu kam, dass der Achter mit der Aufstellung

Tor: Christoph

Abwehr: Scotty (Stef), Tim, Carlo (Peter)

defensives Mittelfeld: Axel, Pipo

offensives Mittelfeld: Julian (Burghardt), Henning, Susi Michiel

Sturm: Bernd (Boris), Ganga

gerade in der Abwehrreihe anfangs nicht ganz wach schien und wegen ungewohnter Stellungsfehler sowie Fehlpässen den Gegner ins Spiel kommen ließ, was in einem Lattenschuss der  ca. 20-jährigen Luruper mündete. Danach ließ der wachgeküsste Achter aber nichts mehr zu und erspielte sich Chance auf Chance. Nach hinten verdiente sich Axel  mit körperbetontem Laufspiel ein extra Fleißkärtchen und räumte fast jeden langen, in unsere Hälfte geschlagenen  Ball, ab.

Tim ordnete dann das Spiel nach vorne von hinten wodurch vor allem Susi Michiel auf links des Öfteren gut in Szene gesetzt werden und gefährlich Pässe in den Luruper Sechzehner passen konnte. So kam es dann nach 30 Minuten auch zum 0:1. Balleroberung nach wildem Gestochere im Mittelkreis durch Henning der auf Michiel passte, der wiederum aus 35 Metern von halblinks den Ball butterweich auf den 11 Meter Punkt flankte. Der Ball senkte sich genau hinter dem hochspringenden Abwehrspieler auf Bernds Fuß, der mit dem zweiten Ballkontakt den Ball Richtung Torwart pfefferte. Dieser konnte den Ball nur abprallen lassen was der nachsetzende Ich-hab-euch-alle-lieb-Bernd zum umjubelten Treffer nutzte. Die reine Routine. Wie Pizarro. Herrlich.

Danach verflachte die Partie etwa bis zur 55 Minuten ab der die Luruper immer stärker wurden und unser Mittelfeld das ein ums andere mal überrannten. Der eingewechselte, langgewachsene und zart besaitete Stürmer mit der Nummer  5, hatte das 1:1 einige Male auf dem Fuß. Entweder wurde er aber  noch abgedrängt oder der heute grandios haltende Christoph parierte die Torschüsse.

Nach der erfolglosen Drangphase der Luruper konnte der Achter wieder einige Entlastungsangriffe fahren. Nach einer super Kombination auf der linken Seite ging Michiel allein in den Sechzehner, foppte noch einen Gegenspieler und legte dann von der Torauslinie genau richtig auf den mitgelaufenen Tim zurück, der den Ball nur noch flach ins Tor schieben musste.

Als Christoph dann noch einen Ball eines  schnellen, allein auf ihn zulaufenden  Teenagers hielt, war der Kampfesmut der jungen Wilden erloschen. Dominant spielte der alte Achter die letzten 10 Minuten hinunter und setzte nach einer Ecke noch das 0:3 durch Henning drauf.

Wichtige 3 Auswärtspunkte um nach oben nicht abreißen zu lassen und wichtige 0 Gegentore, die mal wieder jedem klar machen, wie wichtig die Defensivarbeit  ist.

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